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Licht, das schneidet und schweißt, bohrt und beschichtet, revolutioniert die industrielle Produktion, die um ein Vielfaches schneller, dadurch preiswerter und obendrein energiesparender wird. Voraussetzung für den Einsatz der Lasertechnologie in Unternehmen ist jedoch das Know-how. Im Laser Zentrum Nord (LZN) in Hamburg-Bergedorf stellt die TUHH mit Professor Claus Emmelmann und seinem Team ihr Forschungs-und Entwicklungs-Know-how auf diesem Gebiet der Hochtechnologie der Wirtschaft zur Verfügung. Das LZN ist am 25. Januar offiziell von Hamburgs Wissenschaftssenator Frank Horch sowie TUHH-Präsident Professor Garabed Antranikian eingeweiht worden.
Das mit 13 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II sowie 9 Millionen Euro aus der Wirtschaft, darunter 2 Millionen von der Körber AG, finanzierte LZN ist Ausdruck der Politik des Senats, Hamburg zu einer Metropole für Innovationen zu entwickeln. „Die Erfahrung zeigt, dass die räumliche Nähe von Wissenschaft und Wirtschaft die Innovationskraft eines Standortes erheblich fördern kann. Wir wollen deshalb gezielt nach Standorten suchen, die für die Entwicklung von solchen Innovationszentren geeignet sind. Auch das Laser Zentrum Nord könnte einen solchen Anker für die Ansiedlung von Unternehmen in seinem Umfeld bilden, die das vorhandene Know-how und die Infrastruktur nutzen möchten,“ sagt Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch. Das LZN sei ein hervorragendes Beispiel dafür, Unternehmen in die Lage zu versetzen, Innovationen durchführen zu können. Damit werde eine Brücke geschlagen von wissenschaftlichen Erkenntnissen hin zur Anwendung in der Wirtschaft. Das führe zu Vorteilen im weltweiten Wettbewerb für die Unternehmen.
„Der Laser hat die Produktionstechnik verändert. Deutschland gehört in der Laserforschung zu den weltweit führenden Ländern. Andere Laserzentren in Deutschland sind eher forschungsorientiert, wir dagegen werden stark anwendungsorientiert sein“, sagt Professor Claus Emmelmann, CEO-Geschäftsführer der GmbH und Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik an der TUHH. Im LZN reicht der Transfer wissenschaftlichen Fortschritts von der Beratung von Firmen über die Forschung und Entwicklung von Produkten zur Serienreife bis hin zur Weiterbildung von Firmenmitarbeitern.
Gerade auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels sei es wichtig, in diesem wichtigen Zukunftsfeld Angebote zur Ausbildung von Facharbeitern anzubieten, die noch nicht mit dem Laser arbeiten, jedoch aufgrund der veränderten Bedarfe ihrer Unternehmen eingesetzt werden sollen.
Quelle: TUHH
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