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GRENZEN ÜBERSCHREITEN

Export in Drittländer

Prüfen Sie den Auftrag. Achten Sie auf veränderte oder hinzugefügte Bestandteile, die so nicht im Angebot enthalten waren. Wichtig für die Abwicklung sind insbesondere folgende Punkte:

  • die Anmeldung zur Ausfuhr
  • die Beantragung der Ausfuhrgenehmigung, bei ausfuhrgenehmigungsbedürftigen Gütern.

Diese Fragen beantwortet der Elektronische Zolltarif (EZT). Der EZT gibt Auskunft über die Warennummer, Textilkategorie, Antidumping und Ausgleichszölle, über bestehende Verbote und Beschränkungen, Ausfuhrgenehmigungen, Ausfuhrlizenzen sowie über die Ausfuhrüberwachung.

Prüfen Sie die Warennummer (Einfuhr elfstellig), die die Basis ist, genau. Sollte bei der Platzierung der Ware ein Fehler unterlaufen, kann dies Zollnachzahlungen zur Folge haben.
Alle übrigen Bestimmungen kommen aus dem Ausland, wie z. B. Vorschriften der ausländischen Zollverwaltung und Kundenwünsche.

Die Ausfuhranmeldung

Der Zoll (Ausfuhrzollstelle) überwacht alle Warenausfuhren in Drittländer. Für eine Ausfuhr brauchen Sie eine Ausfuhranmeldung. Wie bei der Einfuhr müssen Sie die Ausfuhr einer Ware bei der zuständigen Zollstelle angeben. Das Verfahren ist zweistufig: Zuerst müssen Sie die Ware zusammen mit den Ausfuhrpapieren der zuständigen Zollverwaltung im Binnenland gestellen (Stufe 1). Verlässt die Ware die EG, müssen Sie die Ware an der Grenze wieder zusammen mit den Ausfuhrpapieren präsentieren.

Der Anmelder - eine natürliche oder juristische Person im Zollgebiet der Gemeinschaft - gibt die Ausfuhranmeldung ab. Eine autorisierte Person kann kann den Anmelder bei der Anmeldung vertreten. Die Ware ist dem Zoll (Ausfuhrzollstelle) direkt zu gestellen. Eine Gestellung/Beschau außerhalb der zuständigen Zollstelle ist möglich - unter der Voraussetzung, dass die Ausfuhranmeldung rechtzeitig vorgelegt wird, so dass eine Beschau der Ware möglich ist. Diese Amtshandlung ist in der Regel kostenpflichtig.

Die Zollstelle überprüft die Ausfuhranmeldung auf Vollständigkeit, ob die statistische Warennummer stimmt bzw. ob die Waren genehmigungsbedürftig sind.
Die Wertgrenze zur Erstellung einer Ausfuhranmeldung liegt derzeit bei 1.000 Euro. Dies gilt nicht für Waren, für die Ausfuhrerstattung vorgesehen ist, sowie für solche, die Ausfuhrbeschränkungen unterliegen.

Hinweise zu den Ausfuhrkontrollbestimmungen

Die Ausfuhr von Waren kann aus verschiedenen Gründen beschränkt sein. In der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) sowie im EG Recht werden konkrete Verbote und Genehmigungen geregelt (Ausfuhrliste/EG – Dual use Verordnung). Der Exporteur hat also bei der Ausfuhr die EG-einheitlichen Regeln (EG-Verordnungen), sowie die nationalen deutschen Regeln (AWG/AWV) einzuhalten. Maßgebend für die Genehmigungspflicht ist die Ausfuhrliste, die sich in drei Abschnitte unterteilt: 

  • Abschnitt A, Waffen, Munition, und Rüstungsmaterial. 
  • Abschnitt B, Liste sonstiger Güter. 
  • Abschnitt C, Gemeinsame Warenliste der EG, für Güter mit doppeltem Verwendungszweck.

Waren, die in dieser Liste erfasst werden, bedürfen bei der Ausfuhr prinzipiell der Zustimmung durch das

Bundesausfuhramt
Postfach 51 60
65726 Eschborn
E-Mail: poststelle@bundesausfuhramt.de

Das Bundesausfuhramt stellt Ihnen Merkblätter und Arbeitsunterlagen zur Verfügung. Außerdem kann das Bundesausfuhramt Ihnen sagen, ob ein Genehmigungstatbestand in einem konkreten Fall vorliegt.

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