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DEUTSCHER AUFSCHWUNG

DIHK-Industriereport 2011/12

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat seinen Industriereport 2011/2012 veröffentlicht, der sich auf rund 9.000 Antworten von Industriebetrieben aus dem gesamten Bundesgebiet stützt. Die Kernaussagen: Die Industrie bleibt Taktgeber bei den Investitionen in Deutschland, denn fast jedes dritte Unternehmen will 2012 mehr investieren. Dabei betreffen die Investitionspläne vor allem den Kapazitätsausbau - ein deutliches Zeichen für das Vertrauen der Unternehmen in den Industriestandort Deutschland. 

Der DIHK rechnet auch mit rund 60.000 zusätzlichen Industrie-Arbeitsplätzen, da jedes fünfte befragte Unternehmen seine Belegschaft aufstocken will. Besonders hoch ist die Einstellungsbereitschaft in der Metall- und Elektroindustrie. Erwartet wird für 2012 ein Anstieg der Industrieproduktion um 0,5 Prozent - das entspricht der Hälfte des für die Gesamtwirtschaft prognostizierten Zuwachses. Der DIHK-Industriereport 2011/2012 zeigt aber auch, dass die europäische Schuldenkrise vor allem die Exportaussichten der Unternehmen dämpft. Gleichzeitig sind von der Inlandsnachfrage nur wenige Impulse zu erwarten. Zusammen mit der Sorge um steigende Energie- und Rohstoffpreise drückt dies die Erwartungen der Unternehmen. Trotz der konjunkturellen Verlangsamung zeigt sich die Industrie jedoch insgesamt robust.

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