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DIHK Positionspapier Energiepolitik
(PDF, 99 KB) (Dokument-Nr.: 249915) -
IHK-Unternehmensbarometer 2012
(PDF, 536 KB) (Dokument-Nr.: 249886)
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DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann
Mit den Beschlüssen zur Energiewende hat die deutsche Politik in großer Hast einen grundlegenden Umbau der Energieversorgung eingeleitet. Milliardeninvestitionen in neue Netze, Speicher und Kraftwerke sind dafür erforderlich. Nur wenn diese getätigt werden, können erneuerbare Energien die Versorgung von Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten übernehmen.
Die Energiewende schafft zwar auch Chancen für Unternehmen, die neue Ideen und neue technische Lösungen anbieten können. Aus unseren Umfragen wissen wir aber zugleich: Sicher verfügbare Energie zu bezahlbaren Preisen ist eine zentrale Voraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Gut beraten sind wir außerdem, wenn wir die Energiewende besser mit unseren Nachbarn in Europa abstimmen als bislang. Denn der Binnenmarkt für Strom trägt zur Versorgungssicherheit und zur Wirtschaftlichkeit der Strompreise bei.
Bei der Rohstoffversorgung haben wir es ebenfalls mit größeren Knappheiten und steigenden Preisen zu tun. Die für viele High-Tech-Produkte erforderlichen Seltenen Erden sind zum Beispiel durch Exportbeschränkungen drastisch verteuert worden. Auch bei Metallen und mineralischen Rohstoffen zeigt die Preistendenz nach oben. Es ist deshalb richtig, dass die Unternehmen jetzt ihre Anstrengungen zur Sicherung der Rohstoffversorgung verstärken. Der Staat kann und soll die Wirtschaft bei ihren Bemühungen unterstützen – zum Beispiel durch Rohstoffpartnerschaften mit dem Ausland sowie eine Raumplanung hierzulande, die den Abbau heimischer Rohstoffe langfristig gewährleistet.
Die Sicherung der Energie- und der Rohstoffversorgung sind Top-Themen für die deutsche Wirtschaft. Daher hat die IHK-Organisation ‚Energie und Rohstoffe für morgen‘ zu ihrem Jahresthema 2012 gemacht. Mit unseren Veranstaltungen und Aktionen wollen wir sensibilisieren, motivieren, aber auch mahnen. Wir brauchen für den Umbau der Energieversorgung ein hoch professionelles und entschlossenes Projektmanagement auf allen Ebenen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Wünschen würde ich mir, dass wir am Ende dieses Prozesses feststellen können: Den Worten folgen Taten, die Vision Energiewende wird Realität und ein Erfolg für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
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Die Klimaschutz-Ziele der Europäischen Union schienen geklärt, die für ihre Erreichung erforderlichen Maßnahmen festgelegt. Doch nun mehren sich Vorstöße, die Zielmarken heraufzusetzen und die Regeln für den Emissionshandel zu verschärfen – einmal mehr im europäischen Alleingang. Der DIHK warnt nachdrücklich davor, den Unternehmen in Europa Planungs- und Rechtssicherheit vorzuenthalten und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.
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