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Gemeinsame Erklärung von GVN und IHK
(PDF, 90 KB) (Dokument-Nr.: 175042)
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Mit wachsender Sorge beobachten die IHK Lüneburg-Wolfsburg und der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. die zunehmende Zahl von Sperrungen überörtlicher Straßen für den LKW-Durchgangsverkehr. Mit einer gemeinsamen Erklärung wenden sie sich an die Politik. Ihre Forderung: Die Sperrungen sollen schnellstmöglich zurückgenommen werden.
Auslöser für den Vorstoß sind die jüngsten Sperrungen von Bundes- und Landesstraßen, z.B. im Raum Lauenburg/Lüneburg. IHK-Vizepräsident Hubertus Kobernuß, der zugleich Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses ist, schildert das Problem: „In Folge kommunal motivierter Sperrungen ist binnen kurzer Zeit ein Flickenteppich zahlreicher Verbotsstrecken entstanden. Es gibt kein abgestimmtes Gesamtkonzept und geeignete Ausweichstrecken fehlen. Der Verkehr wird deshalb nicht verringert sondern auf weniger geeignete Strecken verlagert“. GVN-Geschäftsführer Gerhard Ibrügger ergänzt: „Im Ergebnis entstehen zusätzliche Belastungen für Mensch, Wirtschaft und Natur – nur eben an anderer Stelle. Die Sperrungen kaschieren lediglich den unzureichenden und unterfinanzierten Infrastrukturausbau.“
Als wirksame Lösung für eine bedarfsgerechte und verträgliche Infrastruktur fordern IHK und GVN die im vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans genannten Projekte. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Bundes müsse hierbei der weitere Ausbau des überlasteten Autobahnnetzes Priorität haben.
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Lüneburg, den 10. Februar 2011
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