- Telefon: 05361 2954-11
- Fax: 05361 2954-54
zwischen der Wehrbereichsverwaltung II, Hannover, dem Zentrum für Nachwuchsgewinnung Nord und der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg
P R Ä A M B E L
Das Zusammenwirken zwischen Bundeswehr und Wirtschaft im Bereich beruflicher Qualifizierung und des Austausches von Arbeitskräften und Mitarbeitern ist ein seit langem bewährter Prozess, in den neben den Unternehmen und Verbänden der Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung auch die Industrie- und Handelskammern partnerschaftlich einbezogen sind. Das enge Zusammenwirken auf allen Stufen von der regionalen Ebene bis zur Spitzenorganisation war und bleibt ein Garant für den Erfolg. Auch zwischen der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg und der Bundeswehr bestehen seit langem vielfältige Kontakte. Sie sind gekennzeichnet von dem beiderseitigen Bemühen, die verschiedenen Interessen zu bündeln und sie konstruktiven Lösungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten zuzuführen.
Im Mittelpunkt der Interessen der Wirtschaft und der Bundeswehr stehen die Soldaten auf Zeit. Sie verfügen neben allgemein anerkannten Schlüsselqualifikationen wie Menschenkenntnis, Führungseigenschaften und Teamfähigkeit über Spezialausbildungen und vielfältige, im Rahmen der Berufsförderung erworbene zivilberufliche Qualifikationen. Diese Qualifikationen und Fertigkeiten werden in der Wirtschaft geschätzt und erleichtern den Zeitsoldaten den Übergang in das zivile Erwerbsleben. Die Bundeswehr hat nach wie vor ein großes Interesse daran, den ehemaligen Soldaten auf Zeit auch neue Berufschancen zu erschließen. Dem kommt eine Entwicklung entgegen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in den kommenden Jahren eine stark zunehmende Zahl von Betriebsinhabern einen Nachfolger sucht. Daraus leitet sich bei kleinen und mittleren Unternehmen in Industrie, Handel und anderen Dienstleistungssektoren ein wachsendes Interesse ab, auch aus dem Personenkreis der ehemaligen Soldaten auf Zeit geeignete Nachfolger für die Betriebe zu gewinnen. Aber auch die Bundeswehr hat ein Interesse daran, aus dem Kreis gut ausgebildeter junger Menschen geeigneten Nachwuchs für eine befristete Verwendung als Soldat auf Zeit zu rekrutieren.
Aus dieser Interessenlage heraus schließen die Wehrbereichsverwaltung II in Hannover, das Zentrum für Nachwuchsgewinnung Nord und die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg die nachfolgende Vereinbarung:
1. Ziel
Die Partner dieser Vereinbarung stimmen darin überein, dass die Förderung von Ausbildung und Beschäftigung eine umfassende gesellschafts- und wirtschaftspolitische Verpflichtung ist. Hierzu wollen sie durch ein enges, von gegenseitigem Verständnis getragenes Zusammenwirken beitragen. Es liegt im Interesse aller Beteiligten, örtliche Initiativen zu fördern und neue Impulse für eine Intensivierung der Zusammenarbeit zu geben.
2. Umsetzung
2.1 'Forum Bundeswehr - Wirtschaft'
Im Rahmen eines 'Forums Bundeswehr - Wirtschaft' streben die Beteiligten durch gemeinsame Aktivitäten an,
2.2 Zusammenarbeit im Bereich beruflicher Bildung
Die Beteiligten stimmen darüber ein, auch weiterhin nach Möglichkeit zur Verbesserung der beruflichen Qualifizierung von Soldaten für die Industrie, den Handel und den Dienstleistungssektor beizutragen.
Hierzu kann vereinbart werden, eine Arbeitsgruppe - bestehend aus Vertretern des Kreiswehrersatzamtes Lüneburg - Berufsförderungsdienst (BFD) und der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg - einzurichten mit dem Ziel,
Lüneburg, den 5. September 2001
Wehrbereichsverwaltung II
Fahl, Abteilungspräsident
Zentrum für Nachwuchsgewinnung Nord
Oberst Gorontzi
Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg
Hansmann, Präsident
Petersen, Hauptgeschäftsführer
Der Landkreis Harburg gehört zu den wenigen Regionen Deutschlands, die in ihrer Einwohnerzahl seit Jahrzehnten stetig gewachsen sind. Mitgewachsen ist auch die Kaufkraft seiner Einwohner. Sie zählt zu den höchsten Deutschlands. Die Arbeitslosigkeit liegt weit unter dem Landesdurchschnitt Niedersachsens. mehr
Der Landkreis Lüneburg reicht von der Elbtalaue im Osten bis in die zentrale Lüneburger Heide und ist durch seine reizvolle Landschaft sowohl als Wohnstandort als auch als Erholungsgebiet beliebt. Er bietet ein hohes Maß an Lebensqualität und ein optimales Umfeld für innovative Unternehmen. mehr
Der Heidekreis reicht von der Zentralen Lüneburger Heide bis zur Allerniederung im Süden. Die verkehrstechnisch günstige Lage bietet eine gute Grundlage für Gewerbeansiedlungen und ein Wohnumfeld mit hohem Freizeitwert und intakten Umweltbedingungen. mehr
Der Landkreis Uelzen gehört zu den dünn besiedelten Regionen Niedersachsens und besitzt durch seine intakte Natur einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Der Schwerpunkt der betrieblichen Produktion liegt traditionell in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise die größte Zuckerfabrik Deutschlands. mehr
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg verfügt über ein großes Angebot an günstigen Gewerbeflächen für innovative Unternehmen und bietet seinen Einwohnern ein großes Maß an Lebensqualität in einer intakten Umwelt. mehr
Der Landkreis Celle ist Sitz zahlreicher innovativer Unternehmen der Spitzentechnologie für den europäischen und weltweiten Markt. Er verfügt über ein intaktes und landschaftlich reizvolles Umfeld, geprägt von den parkähnlichen Landschaften der Allerniederung im Süden bis zu den typischen Wald- und Heideflächen im Norden. mehr
Der Landkreis Gifhorn bildet zusammen mit der Stadt Wolfsburg den südöstlichen Teil des IHK-Bezirkes. Gifhorn ist einer der flächengrößten Landkreise Niedersachsens und erstreckt sich von Braunschweig im Süden bis weit in die Lüneburger Heide. Östlich grenzt er an Sachsen-Anhalt. Die Nachbarn im Westen sind Celle, Peine und die Hannover Region. mehr
Neben den wirtschaftsrelevanten Standortfaktoren hat die Stadt Wolfsburg eine interessante Kulturlandschaft zu bieten. Ausgedehnte Grün- und Waldzonen in der Umgebung, die weit bis in die Stadtbezirke hineinreichen, erfüllen hohe Wohn-, Freizeit- und Naherholungsansprüche. mehr
Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sind hierzulande – besonders in mittleren und großen Unternehmen – längst fester Bestandteil der Belegschaften. Eine aktuelle DIHK-Umfrage zeigt, wie intensiv und erfolgreich sich die deutsche Wirtschaft in Sachen Integration engagiert. Und: Die derzeit diskutierten politischen Maßnahmen zur besseren Eingliederung bewerten die Unternehmen überwiegend als sinnvoll.