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VORAUSSETZUNGEN UND NUTZEN

Internet-Telefonie

Internettelefonie oder VoIP ist keine neue Erfindung, fristete aber in den 90-iger Jahren wegen sperriger Technik und ungenügender Sprachqualität ein Nischendasein. Dies hat sich inzwischen geändert, weil Telefonanbieter attraktive Angebote bereithalten, der notwendige Technikeinsatz überschaubar ist und vor allem die Sprachqualität von Festnetzanschlüssen nicht unterscheidbar ist. Der besondere Reiz von VoIP besteht vor allem in den deutlich geringeren Kosten.

Wie funktioniert VoIP? Die menschliche Sprache wird in Datenpaketen über das Internet Protokoll (IP) in Echtzeit verschickt.

Welche Technikvoraussetzungen sind nötig? Gebraucht wird ein Breitbandzugang wie DSL und optional neue Telefontechnik. Der Markt der Breitbandanbieter ist mittlerweile groß. Regionale Breitbandangebote können über eine Datenbankabfrage vom Heise Verlag ermittelt werden.

Darüber hinaus gibt es spezielle VoIP-Anbieter, die sich zusammen geschlossen haben und ihre Dienste inklusive Hardware anbieten. Die Telefontechnik ist in der Regel nachzurüsten. Die Kosten dafür belaufen sich im Durchschnitt um die 100 Euro pro Gerät. So wird das analoge Telefon mit einem speziellen Adapter zum Internettelefon. VoIP-Diensteanbieter stellen eigene Internettelefone zur Verfügung, verbunden mit einer neuen VoIP-Rufnummer.

Die laufenden Telefonkosten für VoIP variieren je nach Anbieter von kostenfrei bis 0,029 Cent pro Telefonminute ins Inland-Festnetz. In der Regel sind VoIP-Telefonate deutlich günstiger als Anrufe über das Festnetz.

Interessant ist VoIP insbesondere für Unternehmen mit mehreren Standorten und starker internationaler Kundenorientierung. Privat profitieren Vieltelefonierer und Vielreisende vom Telefonieren via Internet. Sie sind überall mit der gleichen Rufnummer erreichbar bzw. können telefonieren, vorausgesetzt man verfügt über einen Breitband-Internetanschluss und ist online.

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