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Die A 21 – Ein kleines Stück Autobahn mit großer Wirkung
(PDF, 9,748 KB) (Dokument-Nr.: 22427)
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Karte Fortführung der A 21 bis zur A 39 und A 7
Die A 21 soll die B 404 zwischen der A 1 (AS Bargteheide) und der A 24 an der AS Schwarzenbek ersetzen und durch den Lückenschluss über Geesthacht an die A 39 (ehemals A 250) bei Winsen anschließen. Durch eine weitere Fortführung bis hin zur A 7 kann schließlich ein vollwertiger Bypass für die überlasteten stadtnahen Hauptverkehrsstrecken A 1 und A 7 geschaffen werden, der zur Entlastung und Effizienzsteigerung des gesamten norddeutschen Fernstraßennetzes führen wird.
Warum ist der Bau der A 21 notwendig?
Für die wachsende Metropolregion Hamburg als nordeuropäische Logistikdrehscheibe mit überproportionaler Wirtschaftsdynamik ist der anforderungsgerechte Ausbau der norddeutschen Verkehrsinfrastruktur von besonderer Bedeutung. Die Zunahme der Hafenhinterlandverkehre und wachsende Transitverkehre (z. B. durch die feste Fehmarnbeltquerung) machen gerade hier geeignete Netzverknüpfungen notwendig. Die A 21 als Ostumfahrung Hamburgs kann diese Funktion leisten. Für Verkehre, die nicht Quelle und Ziel in der Stadt Hamburg haben, entstünde eine attraktive Umfahrungsmöglichkeit im Osten der freien Hansestadt. Neben verkürzten Reisezeiten resultieren aus der Verknüpfung von sieben vorhandenen Autobahnen durch das Gesamtprojekt A 21 eine Reduzierung von Staus sowie eine höhere Verkehrssicherheit. Außerdem sind positive Entwicklungen für die Wirtschaft in der Region zu erwarten wenn Lübeck, Schwerin und Lüneburg sowie die gesamte östliche Metropolregion günstiger an das Fernstraßennetz angeschlossen werden. Gleiches gilt für die besser erreichbaren Tourismusstandorte an der Ostseeküste und in der Lüneburger Heide.
Wie ist der aktuelle Planungsstand?
Der Abschnitt zwischen A 1 und A 24 sowie weiter bis zur A 39 ist im aktuellen Bundesverkehrswegeplan als weiterer Bedarf eingestuft. Damit die A 21 nachhaltige Effizienzsteigerungen für das gesamte norddeutsche Fernstraßennetz bewirken kann, muss die Verlängerung bis zur A 7 das Projekt ergänzen und abrunden. Für die A 21 ist eine Neubewertung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses im Bundesverkehrswegeplan zwingend erforderlich, da sich die Verkehrsentwicklung in Norddeutschland seit der letzten Bewertung grundlegend verändert hat. Die IHK fordert zudem bei der Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans die Aufnahme der A 21 mit Fortführung über Geesthacht und die A 39 in den vordringlichen Bedarf für dieses zukünftig für Norddeutschland unverzichtbare Infrastrukturprojekt. Zudem muss analysiert werden, welche Verkehrswirkung mit einer Weiterführung bis hin zur A 7 erzielt werden kann.
Forderungen der IHK Lüneburg-Wolfsburg zur A 21
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Ausführliche Informationen finden Sie in der Broschüre 'Kurz und gut: Die A 21!' .
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