Urlaubsfreude, Feierabendbier und Abendessen im Lieblingsrestaurant: Freizeitvergnügen lässt sich der Verbraucher ungern nehmen, wenn es seine wirtschaftliche Situation zulässt. Und das scheint im Moment so zu sein: Allen Hiobsbotschaften aus der Euro-Zone zum Trotz war die Konsumlaune im Sommer und Herbst ungetrübt.
Das Konjunkturklima - ein Messwert, der die derzeitige Geschäftslage und die erwartete Entwicklung im Winter widerspiegelt - liegt sowohl im Gastgewerbe als auch bei den Reisebüros und -veranstaltern weit im positiven Bereich.
Besonders erfolgreich schlossen die Reisebüros und -veranstalter die Sommersaison ab - die Einschätzung der Geschäftslage fällt besser aus in den vergangenen 10 Jahren.
Viele Tourismusbetriebe holen jetzt Preisanpassungen nach, die zu Zeiten der Krise unterblieben sind. Die gute Nachricht für den Arbeitsmarkt: Im Gastgewerbe wird es etwas mehr Einstellungen als Entlassungen geben. Das gilt jedoch nicht für die Reisebüros und –veranstalter, die wegen steigender Vorleistungspreise keinen Spielraum für Neueinstellungen haben.
Sonderfragen Regionale Produkte:
Die große Mehrheit der Gastwirte im IHK-Bezirk nutzt gezielt regionale Produkte (85 Prozent). Damit liegt der IHK-Bezirk deutlich über dem Landesdurchschnitt (77 Prozent). Trotz hoher Qualität scheitert der Einsatz regionaler Lebensmittel aber doch häufig an der Verfügbarkeit, den Lieferbedingungen oder dem Preis.
Bereits jetzt gibt es verschiedene Formen von Kooperationen zwischen Erzeugern und Wirten, doch noch immer steckt viel Potenzial in Vernetzung und gemeinsamer Vermarktung.
Detaillierte Informationen zu den Saisonumfrageergebnissen finden Sie in den Downloads.