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FINANZEN

EU-Förderung ab 2014

Die EU-Kommision hat erste Eckpunkte zur EU-Förderperiode 2014 bis 2020 veröffentlicht. Die zukünftige Förderung orientiert sich stark an der europäischen Agenda für Wachstum und Beschäftigung (Europa 2020). Übergeordnete Förderziele bleiben die Schaffung von Arbeitsplätzen und Fortbildungsmaßnahmen in den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Die geplante Konzentration auf Investitionsprioritäten, wie z.B. Innovation und Energieeffizienz, soll eine gezieltere Förderausrichtung in den einzelnen Regionen ermöglichen. Zuschüssen werden voraussichtlich in Teilen durch revolvierende Förderungen, wie z.B. Förderdarlehen oder Beteiligungen, ersetzt. Eine wesentliche Neuerung stellen die unter der Bezeichnung 'Übergangsregionen' geplanten dritten Fördergebiete neben Ziel-1- und Ziel-2-Regionen dar. Hierbei handelt es sich um Fördergebiete, die wegen ihrer wirtschaftlichen Entwicklung nicht mehr die Kriterien einer Ziel-1-Region erfüllen, aber von der EU weiterhin priviligiert gefördert werden sollen. Der ehemalige Regierungsbezirk Lüneburg, bisher Ziel-1-Gebiet, würde nach den jetzigen Planungen der EU zu einer Übergangsregion werden. Die Zuordnung der einzelnen EU-Staaten bzw. deren Regionen zu den Fördergebieten wird weiterhin über den Vergleich des durchschnittlichen Bruttoinlandsprodukt der EU-Staaten erfolgen .

Ziel-1-Region    

Übergangsregion   

Ziel-2-Region        

Durchschnittliches
BIP im Vergleich
der 27 EU-Staaten

< 75%

75 bis 90%

über 90%

Förderanteil der EU

75%

60%

50%

Ko-Finanzierungsanteil
des Landes

25%

40%

50%

Von der EU-Kommission
vorgeschlagene Mittelausstattung

162,6 Mrd. €

38,9 Mrd. €

53,1 Mrd. €

Wie geht es weiter?

Mit einer Entscheidung soll noch vor Ende 2012 zu rechnen sein. Außerdem soll auch in diesem Jahr über die endgültige finanzielle Ausstattung der einzelnen Fonds verhandelt werden.

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DOKUMENT-NR. 193877

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