. .
Illustration

GUTE PLANUNG

Tipps für Businessplan

Der Businessplan ist nicht ohne Grund als das Herzstück der Planung einer Selbständigkeit zu sehen. Er gibt den Ausschlag, ob eine Geschäftsidee als realisierbar eingeschätzt wird. Banken dient er als Entscheidungsgrundlage für die Vergabe von Krediten. Ihnen dient er als Planungs- und Controllinginstrument in der Gründungsphase und später als erste Verkaufsbroschüre. Daher ist es ratsam, einige wichtige Punkte bei der Erstellung eines Businessplans zu beachten:

1. Planen Sie genügend Zeit ein
Existenzgründer handeln bei der Businessplanerstellung mitunter sehr schnell und dadurch teilweise unüberlegt. Bedenken Sie, dass die Recherche Ihres zukünftigen Marktes, die Prüfung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten, die Kontaktaufnahme zu potentiellen Lieferanten und Partnern und die leztendliche Dokumentation des Vorhabens viel Zeit kostet. Wichtige Entscheidungen wie z.B die Beantragung öffentlicher Finanzierungsmittel müssen vor dem Unternehmensstart getroffen werden. Grundsätzlich sollte man für die komplette Vorbereitung einer Unternehmensgründung inkl. der Businessplanerstellung und den Gesprächen mit Banken etc. durchaus einen Zeitraum von etwa drei bis sechs Monaten einrechnen. Das eigentliche Schreiben des Businessplans nimmt hierbei nur etwa 1/4 der Zeit ein.

2. Beschreiben Sie Ihre Idee verständlich
Denken Sie bei der Erstellung des Businessplans auch immer an dessen Adressaten. Wollen Sie eine technisch komplexe Geschäftsidee umsetzen, beschreiben Sie sie so, dass auch der technisch ggf. nicht so bewanderte Mitarbeiter der Bank den Nutzen des Produktes oder der Dienstleistung erkennt. Denn die Bank wird nur ein solches Projekt unterstützen, welches sie auch versteht. Nutzen Sie die Resonanz aus Ihrem Umfeld. Jeder wird den Businessplan aus einem anderen Blickwinkel lesen und Ihnen hierbei sicherlich den einen oder anderen wichtigen Hinweis geben. Denn oft ist man selbst schon 'betriebsblind' und erkennt Schwachstellen oder Fehler in der Darstellung von Sachverhalten im Konzept nicht auf Anhieb.

3. Rechnen Sie nichts schön
Viele Unternehmensgründungen scheitern an einer mangelhaften Eigenkapitalausstattung. Fehlendes Eigenkapital führt meistens dazu, dass sich der ursprünglich ermittelte Kapitalbedarf nach unten reduziert. Denn der Kapitalbedarf wird in der Regel mit Eigen- und Fremdkapital finanziert. Ohne Eigenkapital (in der Praxis ist ein Eigenkapitalanteil von mindestens 15% an der Gesamtfinanzierung üblich) werden aber nur selten Kredite vergeben. Verschaffen Sie sich daher von Anfang an einen realistischen Überblick, welche Ziele Sie mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln realisieren können. Achten Sie bei der Erstellung der Liquiditätsplanung auf eine praktische Darstellung der Zahlungsein- und ausgänge. Planen Sie innerhalb Ihres Kapitalbedarfs auch eine Liquiditätsreserve für die ersten Monate in ausreichender Höhe ein. Eine Bank wird Ihnen nachträglich kein weiteres Geld zusätzlich zu einem gewährten Kredit zur Verfügung stellen, wenn dies auf einen falsch geplanten Kapitalbedarf zurückzuführen ist.

4. Schätzen Sie den Markt richtig ein
Ein falsche Vorstellung des Marktes und der eigenen Umsatzmöglichkeiten sind das Ko-Kriterium Nummer 1 für Gründer. Es wird sich nicht oder nicht ausreichend über die Konkurrenz (wer bietet was zu welchem Preis an welchem Standort) informiert. Die eigenen Umsatzmöglichkeiten werden falsch eingeschätzt, da zu wenig Markt- und Standortrecherche betrieben wird. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu potentiellen Lieferanten auf und informieren sich über Einkaufs- und Lieferkonditionen.
Nur so wird es Ihnen gelingen, sich mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung auf dem Markt zu etablieren und vom Kunden wahrgenommen zu werden.

5. Nehmen Sie rechtzeitig Beratung in Anspruch
Bei der Einschätzung des eigenen Beratungsbedarfs sind Gründer mitunter nicht sonderlich selbstkritisch. Fehlendes Wissen wird verspätet oder gar nicht erkannt, was z.B. zum Ablehnen eines Kreditantrages durch die Bank oder zum Ausbleiben von Kundschaft führt. Hinterfragen Sie daher regelmäßig sich und Ihre gründungsrelevanten Kenntnisse. Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu Experten auf.
Je nach Berater und Beratungsbedarf besteht ggf. auch die Möglichkeit, öffentliche Beratungszuschüsse zu beantragen. Informieren Sie sich frühzeitig, wo Sie Hilfe bekommen können!

Bewertung abgeben

rate-0.0 0.0 (Durchschnittliche Bewertung von 0 Besuchern)

 
 

DOKUMENT-NR. 22205

  • MEHR ZU DIESEM THEMA

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 04131 742-193
  • Fax: 04131 742-218

Kontaktdaten speichern (V-Card)

Landkreis Harburg

Der Landkreis Harburg gehört zu den wenigen Regionen Deutschlands, die in ihrer Einwohnerzahl seit Jahrzehnten stetig gewachsen sind. Mitgewachsen ist auch die Kaufkraft seiner Einwohner. Sie zählt zu den höchsten Deutschlands. Die Arbeitslosigkeit liegt weit unter dem Landesdurchschnitt Niedersachsens. mehr

Landkreis Lüneburg

Der Landkreis Lüneburg reicht von der Elbtalaue im Osten bis in die zentrale Lüneburger Heide und ist durch seine reizvolle Landschaft sowohl als Wohnstandort als auch als Erholungsgebiet beliebt. Er bietet ein hohes Maß an Lebensqualität und ein optimales Umfeld für innovative Unternehmen. mehr

Heidekreis (früher Soltau-Fallingbostel)

Der Heidekreis reicht von der Zentralen Lüneburger Heide bis zur Allerniederung im Süden. Die verkehrstechnisch günstige Lage bietet eine gute Grundlage für Gewerbeansiedlungen und ein Wohnumfeld mit hohem Freizeitwert und intakten Umweltbedingungen. mehr

Landkreis Uelzen

Der Landkreis Uelzen gehört zu den dünn besiedelten Regionen Niedersachsens und besitzt durch seine intakte Natur einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Der Schwerpunkt der betrieblichen Produktion liegt traditionell in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, wie beispielsweise die größte Zuckerfabrik Deutschlands. mehr

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg verfügt über ein großes Angebot an günstigen Gewerbeflächen für innovative Unternehmen und bietet seinen Einwohnern ein großes Maß an Lebensqualität in einer intakten Umwelt. mehr

Landkreis Celle

Der Landkreis Celle ist Sitz zahlreicher innovativer Unternehmen der Spitzentechnologie für den europäischen und weltweiten Markt. Er verfügt über ein intaktes und landschaftlich reizvolles Umfeld, geprägt von den parkähnlichen Landschaften der Allerniederung im Süden bis zu den typischen Wald- und Heideflächen im Norden. mehr

Landkreis Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn bildet zusammen mit der Stadt Wolfsburg den südöstlichen Teil des IHK-Bezirkes. Gifhorn ist einer der flächengrößten Landkreise Niedersachsens und erstreckt sich von Braunschweig im Süden bis weit in die Lüneburger Heide. Östlich grenzt er an Sachsen-Anhalt. Die Nachbarn im Westen sind Celle, Peine und die Hannover Region. mehr

Stadt Wolfsburg

Neben den wirtschaftsrelevanten Standortfaktoren hat die Stadt Wolfsburg eine interessante Kulturlandschaft zu bieten. Ausgedehnte Grün- und Waldzonen in der Umgebung, die weit bis in die Stadtbezirke hineinreichen, erfüllen hohe Wohn-, Freizeit- und Naherholungsansprüche. mehr

  • VERANSTALTUNGSHINWEISE ZUM THEMA